Hot Girls Wanted: Netflix-Doku über die Amateuer-Pornoindustrie

Netflix bringt eine Doku raus, die über die Amateur-Pornoindustrie geht. Man schaut hinter die Kulissen der Filmchen und möchte mehr über diese Industrie zeigen. Dass nicht immer alles Gold ist was glänzt. Es geht um die unscheinbaren Pornos, in denen Pornodarstellerinnen im Alter von 18-24 Jahren meistens mitspielen und sich völlig normal geben. Kein Drehbuch und Authentizität. Aber es geht auch ums Geld…

Kritik zeigt man sie, die Amateur-Pornoindustrie. Klar: Es ist etwas, mit dem man sich bisher nur wenig beschäftigt hat. Wieso sollte man es auch gut heißen. Es werden Darstellerinnen gezeigt – bei der Arbeit aber auch Privat. Den Mädels nebenan geht es wohl meistens nicht um den Spaß, sondern eher um das Geld – so heißt es. Man versucht mit allen Mitteln den großen Durchbruch zu erlangen und lässt sich dabei sogar beim Sex in den Bauch schlagen.

Hot Girls Wanted – Dokumentation über Netflix

Netflix: Hot Girls WantedInsgesamt 5 Mädels werden während der Dokumentation begleitet. Tressa, Rachel, Jade, Karly und Michelle – so sind ihre Namen. Und man möchte der Menschheit mit dieser Dokumentation zeigen, dass eben auch die Amateur-Pornoindustrie mittlerweile ein knallhartes Geschäft ist, in dem man richtig arbeiten muss. Das ist logisch, denn immerhin möchten die Amateur-Pornodarstellerinnen doch ihren Zuschauern auch etwas bieten, oder? Immerhin sind deren Fans dafür bereit zu bezahlen.

Vor dem Start gibt es schon einige Einblicke zu sehen, wie zum Beispiel den Trailer von Hot Girls Wanted. Und es gibt auch Erkenntnisse, die man im Internet schon lesen kann. Auf „Decider“ (einer Entertainment-Seite der „New York Post“) zum Beispiel kann man schon Erkenntnisse aus der Amateur-Pornoindustrie sehen. So zum Beispiel, dass „Teen“ der meistgesuchte Suchbegriff in Verbindung mit Pornos ist. Wir finden das logisch, denn der größte Teil der Pornokonsumenten möchte ja auch junge Girls auf dem Bildschirm sehen. Zwar stehen viele Männer auch auf reife Frauen und MILFs, aber junge Frauen sind schon immer am beliebtesten Gewesen.

Untersuchungen sollen auch gezeigt haben, dass in fast 40% der Online-Pornografie Gewalt zu sehen ist. Eine Frau die gewürgt wird, eine Frau die geschlagen wird, erzwungener Oralsex und vieles mehr. Wir persönlich distanzieren uns nicht nur davon, sondern heißen sowas auch nicht gut. Es mag Menschen geben, die auf Punsh-Pornos, also Sexvideos in denen es rau zugeht, stehen – dennoch muss dass schon im Einverständnis mit beiden Pornodarstellern sein.

Aber es gibt auch Knallharte Seiten der Industrie

Hot Girls Wanted - Doku über die Amateur-PornoindustrieSo wird der Darstellerin oft mehr Geld geboten, wenn sie sich die Pille danach kauft und nach dem Sex zu sich nimmt. In den USA ist es teilweise erlaubt, Pornos ohne Kondome aufzunehmen. In Miami zum Beispiel ist es so, wo auch viele Amateur-Pornos gedreht werden. Man muss sich nur regelmäßig auf Krankheiten testen lassen. Was viele gar nicht wissen: Der regelmäßige Konsum der Pille danach kann zu Fruchbarkeitsproblemen führen. Ob die Frauen bewusst keinen Wert auf ihre Fruchtbarkeit geben?

Zudem beklagt man sich, dass die Kreativität der Branche fehlt. Man macht immer wieder das gleiche. Alle Storys sind schon mehrfach durchgelaufen. „Es ist jedes mal das erste Mal“ – so könnte man es ausdrücken. Dennoch machen die Frauen weiter. Und sie haben oft auch Sex mit Männern, mit denen sie im echten Leben niemals Sex haben würden. Aber: Sie machen vor der Kamera auch Dinge, die sie sonst nie machen würden.

Sind Amateurpornos deswegen schlecht?

So sieht es hinter den Kulissen ausEin ganz klares Nein! Natürlich ist die Doku-Serie provokant ausgelegt. Das verbessert die Einschaltquoten. Es gibt genug Frauen, die gerne Amateur-Pornos drehen. Schauen wir uns zum Beispiel mal den deutschen Markt an: Lexy Roxx, BitchNr1 und Schnuggie91 sind Paradebeispiele dafür, dass es Frauen gibt, die Spaß an den Amateur-Pornos haben. In den USA ist das ganze Thema halt etwas krasser, weil man dort die Massen erreichen will – und dafür auch mal ein wenig die grenzen sprengt. Das muss unserer Meinung nach etwas reduziert werden – und wieder auf ein normales Level gehalten werden. Frauen die unter Druck gesetzt werden oder Geld dafür bekommen, die Pille danach zu nehmen und Fruchtbarkeitsprobleme in Kauf zu nehmen – dass sind Ausmaße, die es nur in den USA gibt.